Zu einem Besuchermagnet und einem Fest für die Sinne hat sich die Rosen- und Gartenmesse von Königsberg im Lauf der letzten Jahre entwickelt. Viele Gartenfreunde aus allen Himmelsrichtungen waren an diesem Wochenende wieder in die Regiomontanusstadt gekommen, um sich vor Ort über alles zu informieren, was einen Garten noch schöner oder noch nützlicher macht. Auf dem Schoßberg konnte beinahe alles, was das Herz eines Gartenfreundes höher schlagen lässt, begutachtet, ausprobiert oder erworben werden. Die Palette der Angebote war breit gefächert und reichte u. a. von Gartenfiguren, Gartenmöbeln, der entsprechenden Gartenkleidung, Gartenbearbeitungsgeräten und Schmuckstücken bis hin zu vielen Pflanzen. Natürlich nahmen hier vor allem die Rosen mit den unterschiedlichsten Duftnoten und Farben einen breiten Raum ein. Aber auch über viele andere Bepflanzungsmöglichkeiten konnten sich die Besucher der Messe bei fachkundigen Anbietern informieren. Hervorragend eingebunden in das romantische Ambiente der Burg, stellte die Messe eine gute Möglichkeit dar, sich auf engem Raum kundig zu machen. Zudem gab es ein reichhaltigen Rahmenprogramm wie Live-Musik, Vorführungen auf der Wiese vor dem Kriegerehrenmal und Unterhaltungsangebote für Kinder. Außerdem sorgten die unterschiedlichsten kulinarischen Angebote für eine gute Stimmung und eine nicht alltägliche Verpflegung.

Für die Information der vielen Besucher wurde aber nicht nur rund um die Burg selbst sondern auch in der Stadt am Salzmarkt und auf dem Marktplatz gesorgt, wo ebenfalls einige Stände mit den unterschiedlichsten Angeboten aufgestellt waren und Gerhard Nerowski seine neuen Galerieräume geöffnet hatte. Wie ein mit viel Liebe und Sachverstand angelegter Hausgarten aussehen kann, davon konnten sich die Besucher der Messe in der Thomas-Klingg-Steige bei der Familie Engelmann überzeugen. Leider waren in Königsberg selbst, sonst eine Stadt, die sich mit vielen Rosenbüschen schmückt, die meisten Rosen schon fast verblüht. Auch sie wurden ein vorzeitiges Opfer der hochsommerlichen Temperaturen der zurück liegenden Wochen. Ein Besuch der Regiomontanusstadt an diesem Wochenende lohnte sich wieder einmal. Denn es waren viele unterschiedliche Eindrücke, Anregungen und Pflanzen für den eigenen Garten, die die Gartenfreunde auch in diesem Jahr von der Rosen- und Gartenmesse mit nach Hause nehmen konnten.

gs