Seit vielen Jahren vergibt die Stadt Königsberg jedes Jahr den Regiomontanuspreis. 1968 beschloss der Stadtrat den oder die Abiturienten des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt mit der besten Arbeit im Fach Mathematik auszuzeichnen. In diesem Jahr waren es mit Fabienne Göpfert aus Junkersdorf, Paula Wunderlich aus Sulzbach und Milena Enders aus Zeil gleich drei Abiturientinnen, die in ihrer Mathematikarbeit die gleiche volle Punktzahl mit 15 Punkten und die Note 1 erhielten. Bürgermeister Claus Bittenbrünn überreichte am vergangenen Mittwoch im historischen Bürgermeisterzimmer des Königsberger Rathauses die Anerkennung der Stadt.

Mit Paula Wunderlich will sich nur eine von den drei Preisträgerinnen erst einmal eine Auszeit gönnen und einige Reisen unternehmen. Anschließend will sie ein Studium aufnehmen, bei dem Mathematik im Vordergrund steht. Studieren würde sie am liebsten in heimatlicher Nähe. Nicht so Fabienne Göpfert. Sie will bereits im Herbst ihr Studium Richtung Wirtschafts- und Ingenieurwesen beginnen; entweder in Ilmenau oder Aachen. Sprachen, vor allem Französisch, stehen bei Milena Enders beim Studium im Vordergrund. Wobei sie sich vorstellen kann, diese mit Kultur oder Wirtschaft zu verknüpfen. Wo sie studieren will, das steht noch nicht fest.

Zum Abschluss der kleinen Feier überreichte Bürgermeister den drei jungen Damen noch jeweils einen Blumenstrauß und wünschte für den neuen Lebensabschnitt viel Erfolg.

gs