Dass ein Stein dem Zahn der Zeit besonders ausgesetzt ist, wenn er mit Eisen verbunden ist, zeigte sich am Kirchenportal der St. Georgskirche in Hellingen. Der Obelisk auf der einen Säule war akut einsturzgefährdet. Das Objekt musste schnell abgebaut werden, da sich die Zwischenkugeln auflösten. Dies hatte damit zu tun, dass die Verbindungsdübel aus Eisen bestanden. Diese rosteten und verursachten in den Kugeln Steinsprengungen. Im Atelier von Bildhauer Petro Schiller in Königsberg wurde ein neuer Obelisk geschaffen und das marode Objekt durch den neuen Obelisken ersetzt. Dazu musste auch ein Kran eingesetzt werden. Nun erscheint das alte Portal wieder in seiner ursprünglichen Schönheit und ist für viele Jahre vor dem Einsturz sicher.

gs